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Ernährung: Allgemein: Bestandteile




Vitamin A
Vitamin A wird für Knochen, Zähne, Haut, Haare, Augen, Schleimhäute, Nägel, gesunde Körperzellen, Blut, Immunsystem und zur Krebsversorgung benötigt. Es kann zum Beispiel durch viele Gemüsearten, Kalbsleber, sowie Aprikosen und Zuckermelonen aufgenommen werden.

Vitamin B1
Eines der ersten Vitamine, das entdeckt und erforscht wurde, ist das Vitamin B1 oder Thiamin. Es sorgt vor allem für ein reibungsloses Funktionieren von Muskeln und Nerven. So ist es etwa an der Weiterleitung von Nervenimpulsen beteiligt. Thiaminmangel kann die Nerven somit sehr beeinträchtigen. Vitamin B1 ist aber auch in Aktion, wenn der Körper aus Kohlenhydraten Energie gewinnt.

Vitamin B2
Vitamin B2 oder Riboflavin fällt durch seine Farbe auf. In chemisch reiner Form ist es ein orangegelbes Pulver. Den größten Beitrag zur Deckung des Vitamin-B2-Bedarfs leisten Milch und Milchprodukte. Aber auch Muskelfleisch und Vollkornprodukte sind gute Vitamin-B2-Lieferanten. Riboflavin spielt - wie Vitamin B1 - eine wichtige Rolle im Kohlenhydrat-Stoffwechsel.

Vitamin B3
Der Körper benötigt Vitamin B3 für die Gewinnung von Energie aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß. Auch an der Bildung von Botenstoffen (Neurotransmittern) im Gehirn ist es beteiligt ebenso wie an der Reparatur von Schäden an der Erbsubstanz. Mit einem Mangel an Vitamin B3 muss allerdings nur rechnen, wer sich extrem einseitig ernährt.

Vitamin B6
Vitamin B6 ist für Auf- und Umbauprozesse von Aminosäuren zuständig. Aus den Aminosäuren stellt der Körper Eiweiß zusammen, das er für Bau und Funktion dringend braucht. Kein Wunder also, dass für ein normales Wachstum Vitamin B6 erforderlich ist. Zudem ist es wichtig für die Herstellung des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin sowie für das Immun- und Nervensystem.

Vitamin B12
Vitamin B12 ist wichtig für das Wachstum. Zudem unterstützt es die reibungslose Funktion von Immun- und Nervensystem und fördert somit die körperliche sowie die geistige Leistungsfähigkeit. Eine streng vegetarische Ernährung ohne tierische Produkte kann jedoch einen Mangel hervorrufen, ebenso wie eine verminderte Produktion von Magensäure.

Folsäure
Gerade Frauen mit Kinderwunsch müssen auf eine gute Versorgung mit Folsäure achten: Dieses Vitamin spielt beim Aufbau von Erbsubstanz, die es in jeder Zelle gibt, eine Rolle und ist somit für die Zellteilung extrem wichtig. Zusammen mit Vitamin B12 sorgt es zudem dafür, dass rote Blutkörperchen im Knochenmark ausreifen.

Panthotensäure
Die Vorsilbe "Pan" in Pantothensäure bedeutet "alles". Und mit Recht: Dieses B-Vitamin ist in fast allen Lebensmitteln enthalten. Auch im Körper ist Pantothensäure fast allgegenwärtig und an etlichen Stoffwechselprozessen beteiligt. Außerdem ist es ein ausgesprochenes Schönheitsvitamin, denn es fördert Haarwuchs und sorgt für die Pigmentierung der Haare.

Ballaststoffe
Sie sorgen für ein anhaltendes Sättigungsgefühl. Ballaststoffe binden das Wasser im Darm und vermeiden Verstopfungen. Zusätzlich binden sie Cholesterin und Gallensäure und senken dadurch den Cholesterinspiegel.

Biotin
Biotin ist ein sogenanntes „Schönheitsvitamin“: Es wirkt wachstumsfördernd für feste Fingernägel und gesundes Haar. Ein Mangel an Biotin kann zu Hautveränderungen, Haarausfall oder nervösen Störungen führen. Die Hauptaufnahmequellen sind: Vollkorn- und Milchprodukte, Nüsse und Sojabohnen.

Magnesium
Magnesium schützt das Herz-Kreislauf-System und unterstützt sowohl die Herzleistung, als auch die Nervenfunktionen. Außerdem baut es Muskelkrämpfe ab und lindert Durchblutungsstörungen.

Niacin
Das B-Vitamin Niacin spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel, sorgt für die Regeneration der Haut und reguliert die Feuchtigkeitsbildung. Außerdem ist es wichtig für eine gute Herzfunktion und das Nervensystem. Ein Niacin-Mangel verursacht raue Haut und es kann zu Durchfall und Appetitlosigkeit kommen. Quellen für Niacin sind: Vollkorn- und Fleischprodukte, Fisch, Reis und diverse Gemüsearten.

Provitamin A
Provitamin A ist die Vorstufe zum Vitamin A. Es schützt die Zelle, da es sowohl freie Radikale fängt als auch vor Krebs schützen kann. Ebenso wie Haut und Haar stärkt Provitamin A die Sehkraft und besonders das Immunsystem von Kleinkindern. Es unterstützt das Wachstum von Zähnen und Knochen. Betacarotin ist das bekannteste und am leichtesten aufzunehmende Provitamin A.

Vitamin C
Vitamin C dient der Bildung und Funktionserhaltung von Bindegewebe, sowie der Begünstigung von Eisenaufnahme. Außerdem ist es wichtig für die Wundheilung, Narbenbildung und das Wachstum. Vitamin C-Mangel drückt sich in Form von Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Reizbarkeit aus. Vitamin C kommt hauptsächlich in frischem Obst , vor allem aber in Citrusfrüchten, vor.

Vitamin D
Vitamin D ist das „Sonnenvitamin“. Der Körper kann es zwar selbst herstellen, braucht aber dazu UV-Strahlung. Es ist wichtig für die Knochen und Zähne. Vitamin D kann vom Körper selbst gebildet werden, jedoch nur mithilfe von UV-Strahlen.

Vitamin E
Vitamin E vermindert das Risiko auf Herz-Kreislauferkrankungen, Arteriosklerose und Krebserkrankungen. Vitamin E- Mangel führt zu nervösen Störungen und Muskelschwäche. Quellen sind hierbei alle Arten von Ölen, Nüsse und Vollkorn- und Milchprodukte.

Vitamin K
Vitamin K ist sehr wichtig für die Blutgerinnung. Ein Mangel an Vitamin K führt daher zu verminderter Blutgerinnung, kann unter Umständen aber auch zu Blutungen an Zahnfleisch, Haut und anderen Organen führen. Vitamin K tritt hauptsächlich in Gemüse auf, dabei hauptsächlich in Sauerkraut, Rosenkohl und Blumenkohl.

Antioxidantien
Zu den Antioxidantien gehören unter anderem Vitamin C, E, Betakarotin und Mineralstoffe wie Kupfer und Zink aber auch Coenzym Q10. Antioxidantien werden auch Radikalfänger genannt. Sie reagieren schneller als andere Stoffe mit freien Radikalen und neutralisieren diese, bevor sie der Zelle Schaden zufügen. Vermutungen, Antioxidantien könnten das Krebsrisiko beispielsweise bei Rauchern verringern, konnten nicht nachgewiesen werden.